Medienhelfen - Actionbound für Grundschulkinder

Das Projekt in einem Satz

Grundschulkinder erstellen mit „Actionbound“ eine digitale Schnitzeljagd durch ihre Heimatgemeinde.

Ziele

Zielgruppe und Beteiligte

Projektablauf und Projektdauer

In den Herbstferien 2021 haben die Kinder an vier Tagen ca. 18 h lang am Projekt gearbeitet. Hinzu kommt die Vor- und Nachbereitungszeit der Teamer*innen zuhause.

Tag 1: Einführung Medien

Zu Beginn des Projekts wurden die teilnehmenden Grundschulkinder in das Thema Medien eingeführt. Dazu wurden aus den Räumen verschiedene digitale und analoge Medien zusammengesucht. Anschließend wurde herausgearbeitet, dass Medien Funktionen wie Information, Kommunikation und Unterhaltung erfüllen. Wichtiger war es aber noch, den Teilnehmer*innen das gemeinsame Projekt schmackhaft zu machen und Motivation zu wecken. Danach erhielten die Kinder eine Einweisung in die Tablets, indem sie in kleinen Gruppen einen “Tabletführerschein” absolvierten. Dabei übten sie das Ein- und Ausschalten, Fotos aufnehmen, Bedienung des Home-Menüs usw. Nach der Mittagspause durften die Kids die App „Actionbound” kennenlernen, indem sie einen vorbereiteten Bound probespielten. → Mobil Gaming, Stationenlauf, Quiz

Tag 2: Einführung Geschichte

Am nächsten Tag lasen wir den Teilnehmer*innen die Geschichte vor, die im Actionbound umgesetzt werden sollte. Diese Geschichte hatten die Kinder der vorausgegangenen Sommerferienbetreuung mit ihrer Teamerin selbst geschrieben. Sie handelt von kleinen Helden, genauer gesagt den „Minions” welche nach Giebelstadt kommen um die Welt zu retten. Anhand der „Minions” wurden Eigenschaften von (Medien-)Helden besprochen. Anschließend lief die Betreuungsgruppe gemeinsam den Weg ab, welchen die Geschichte vorgab. Dieser beinhaltete verschiedene Stationen im Ort, an welchen die Kinder etwas über die Geschichte der Gemeinde erfuhren. Die Kinder wurden in kleine Gruppen aufgeteilt und konnten sich für 1-2 Stationen entscheiden. An jeder Station wurde ein Foto mit der zuständigen Gruppe angefertigt. Am Ende des Tages erhielt jede Gruppe einen Überblick über mögliche Aufgabenstellungen. Denn über Nacht sollten sich die Kinder schon einmal Gedanken machen, welche Rätsel, Quizfragen, Aufgaben sie an ihrer Station einbinden würden. → Einführung einer Geschichte, Stadtteilerkundung

Tag 3: Durchführung

Im dritten Morgenkreis wurde das Thema Urheberrecht und Recht am eigenen Bild besprochen. Die Teilnehmer*innen durften (obwohl die Einwilligung aufgrund des Alters noch nicht rechtswirksam ist) eigenständig eine Einwilligungserklärung zur Verwendung der von ihnen angefertigten Fotos und Videos für den Bound unterschreiben/verweigern. Anschließend starteten die Kleingruppen in die Arbeit und entwarfen anhand eines Schemas die Rätselaufgaben für ihre Station. Danach reflektierten sie den Entwurf mit den Teamer*innen, erhielten Tipps und ein Feedback. Am Nachmittag galt es die Rätselideen umzusetzen. Dafür mussten u.a. Fotos / Videos gemacht, Quizfragen ausgedacht und QR-Codes vorbereitet werden. Die schnellen Gruppen konnten schon beginnen, ihre Aufgaben in Actionbound einzupflegen. → Kleingruppenarbeit, Feedbackgespräch

Tag 4: Fertigstellen & Ausprobieren

Zum Start in den letzten Tag brauchte es noch einmal einen Motivationsschub: im Morgenkreis überlegte die Gruppe, was sie schon alles geschafft hatt und welche Medien dafür verwendet wurden. Dabei wurde der Fokuss auf den Prozess, nicht auf das Ergebnis, gelegt. Die Teamer*innen lobten die Kinder, dass sie im Laufe der Woche viel aktive Medienarbeit gemacht haben, statt nur zu konsumieren. Anschließend stellten die Kleingruppen ihre Rätselstationen fertig, indem sie die Fragen in Actionbound eintippten und Zusatzmaterial hochluden. Beim Umgang mit dem Bound-Creator wurden sie von den Teamer*innen angeleitet. Zum Abschluss der Ferienbetreuung erhielten alle Kinder den QR-Code zum fertigen Bound als Geschenk mit nach Hause. So konnten sie „ihr eigenes Handyspiel” der Familie zeigen und mit ihnen gemeinsam spielen. → Motivationsgespräch, Bound-Erstellung

Außerdem: Da die Ferienbetreuung für die teilnehmenden Kinder auch Freizeit ist, wurde darauf geachtet Arbeitsphasen möglichst kurz zu halten und den Tagesablauf abwechslungsreich zu gestalten. Für die (Spiel-)Pausen machte das Betreuer*innenTeam weitere medienpädagogische Angebote, wie z. B. Geräuschequiz, Draw your Game, Augmented Reality-Bilder, Brettspiele mit App-Unterstützung uvm. Diese spielerischen Inhalte waren bei den Kindern heiß begehrt und wurden immer wieder nachgefragt.

Projektrahmen

Das Projekt wurde während der Ferienbetreuung in den Herbstferien durchgeführt. Es wurde als Workshop für Grundschulkinder konzipiert.

Eingesetzte Medien

Geräte: 5 Tablets (3x iOs, 2x Android), 3 Notebooks (touch), 1 Smartboard, 2 Smartphones

Apps: Actionbound-App, iMovie Stop-Motion Studio

zusätzlich: Quiver 3D, Draw your Game

Software: Canva, Sprachrekorder

Links und Material

www.actionbound.com

Jugendpodcast FAW

Das Projekt in einem Satz

In meinem Projekt ging es darum, mit 1-3 Jugendlichen einen eigenen Podcast zu erstellen und sich in den Prozess, wie ein Podcast gestaltet und durchgeführt wird, gemeinsam hineinzuarbeiten.

Ziele

Die wichtigsten, medienpädagogischen Ziele meines Projekts waren die Auseinandersetzung mit den eigenen Themen und eine dementsprechende Reflexion dieser Themen. Zudem war es wichtig, die eigene Mediennutzung und den Umgang des Mediums zu erlernen und zu reflektieren, sich hineinzuarbeiten und das, was man sich vorstellt umzusetzen.

Zielgruppe und Beteiligte

Teilgenommen hat bisher nur 1 Jugendlicher da wir aktuell eine recht komplizierte, schwierige Situation mit den Jugendlichen haben das es nicht anders möglich war. Der Teilnehmer ist 15 Jahre alt und männlich. Seine Funktion ist, im gesamten Prozess involviert zu sein und sich mit allen Punkten eines Podcastes auseinanderzusetzen in einem miteinander mit mir zu wirken.

Projektablauf und Projektdauer

Wie viele Stunden/Tage hat das Projekt gedauert, wie oft habt ihr euch getroffen? Wie war das Projekt aufgebaut (Einführung, Durchführung, Projektpräsentation) und welche – ausgewählten – Methoden habt ihr dabei eingesetzt (z. B. Rollenspiel, Medienmensch, Quiz, …)? – NOCH IN DURCHFÜHRUNG

Projektrahmen

Das Projekt findet in der Jugendarbeit statt, genauer gesagt in einer vollbetreuten Wohngruppe für minderjährige und junge Erwachsene.

Eingesetzte Medien

Es wird ein Laptop, (Tablet in Planung) ein Mikro sowie das Handy und Schreibutensilien genutzt. Zudem das Programm „Audacity“.

Links und Material

Ein Fotoprojekt mit der 4. Klasse.

Das Projekt in einem Satz

Nach der theoretischen Auseinandersetzung mit rechtlichen Rahmenbedingungen und fotografischen Techniken ziehen die TN in Kleingruppen mit Ipads durch das Schulhaus, um sich an verschiedenen „Fotoaufträgen“ kreativ auszuprobieren.

Ziele

Förderung der Kreativität, Ipads benutzen lernen, Reflexion der eigenen Mediennutzung, Sensibilisierung für das Recht am eigenen Bild und Schutz privater Daten.

Zielgruppe und Beteiligte

20 TN einer4. Klasse, 9-10 Jahre, (12w, 8m); 3 Pädagoginnen (2 Jugendsozialarbeit, 1 Ganztag)

Projektablauf und Projektdauer

Einstiegsworkshop à 2 SchulstundenEinführung:Umfrage und Gespräch zur Mediennutzung der Kinder; Analyse unterschiedlicher Fotografien von gleichen Objekten (Blumenwiese und Kettenkarussel); Wiedergabe und Diskussion eines Films zum Recht am eigenen Bild (www.knipsclub.de). Durchführung: Einteilung in Kleingruppen, jede Gruppe erhielt ein IPad und mehrere Arbeitsaufträge: je einen Beitrag auf www.knipsclub.de ansehen und einen entsprechenden Fotoauftrag ausführen. Präsentation: Diskussion der Erfahrungen und Präsentation der Fotos im Klassenverband

Projektrahmen

Jugendsozialarbeit, Workshop als Unterrichtsvertretung

Eingesetzte Medien

IPads, PC+Smartboard

Herausforderungen und/oder Punktlandungen

Die Fotoaufträge waren für die Kinder sehr motivierend und sorgten für sehr kreative Ergebnisse. Herausforderndwar trotz des Einsatzes von drei Pädagoginnen die Größe der Gruppe (20 Kinder), es kam immer wieder zu Gerangel, bedingt unter anderem auch durch die hohe Motivation, aber geringe Frustrationstoleranz der Kinder. Die Ipads hatten trotz WLan keinen Zugriff auf die Seite des Knipsclub und es gab Probleme beim Importieren der Fotos von den Ipads auf einen Windows-Rechner.

Links und Material: www.knipsclub.de

Schulpodcast „Die Füller-Knüller“

Das Projekt in einem Satz

Die TN sollen in Zweier-Teams jeweils eine Podcastfolge von 5-10 Minuten Länge produzieren. Dabei übernehmen sie Themenfindung, Recherche, Aufnahme, Schnitt und Veröffentlichung.

Ziele

Podcast/Audio als Möglichkeit der Teilhabe/als Sprachrohr eigener Ansichten und Erkenntnisse nutzen – Themen aus der eigenen Lebenswelt und nach Interesse der Teilnehmer für Andere anschaulich darstellen, hier mit Mitteln wie Interview, Umfrage etc.

Zielgruppe und Beteiligte

Es sind/waren sechs Jugendliche aus der 6. und 7. Jahrgangsstufe (Alter 12 bis 15 Jahre) beteiligt, davon 3 Jungen und 3 Mädchen. Diese arbeiten jeweils im Zweier-Team (JungeMädchen, JJ, MM) zusammen.

Projektablauf und Projektdauer

Das Projekt läuft mittlerweile seit 10 Schulwochen. Es fanden Gesamttreffen mit allen sechs Teilnehmern statt, als auch Einzeltreffen mit den jeweiligen Zweier-Teams. Termine wurden wochenweise vereinbart, da Stundenplan und Krankheiten immer wieder die Regelhaftigkeit durchbrachen. Der Projekteinstieg erfolgte mit dem Erkunden anderer Podcasts (CheckPod, Kleine Fragen, Tween Screen) - wie sind diese aufgebaut, was sind Inhalte und welche Themen behandeln sie. Bei kleinen Übungen (Partnerinterview, Anmoderation des Lieblingsliedes, Lebendiger Stundenplan, Geräusche sammeln/Quiz) machten wir uns mit der Technik vertraut. Ein eigener Name für unseren Podcast sollte als Nächstes gefunden werden. Wir suchten nach einem zusammengesetzten Wort, ein Wort sollte aus dem Schulbereich sein. Unsere Wahl fiel auf „Die Füller-Knüller“.

Nach der Erstellung eines Intros für unseren Podcast gingen die einzelnen Teams auf Themensuche für ihre eigene Podcastfolge. Nach einigen Überlegungen wurden „Vorstellung von TikTok“, „Altersfreigaben von Videospielen“ und „Der Lehrerberuf“ ausgewählt. Die Beiträge sollten nach einem Schema (Begrüßung – Einleitung – Umfrage – Überleitung – Experteninterview – Fazit) geplant und umgesetzt werden. Die fertigen Podcastfolgen werden über die Schulanlage vorgespielt und im Internet zum Download bereitgestellt.

Projektrahmen

Das Projekt wurde in den Räumen der Jugendsozialarbeit und Schule in der Freizeit (außerhalb des Stundenplans) im Rahmen der Sozialen Gruppenarbeit von JaS umgesetzt. Das Projekt wurde/wird ähnlich einer Arbeitsgemeinschaft an der Schule als feste Gruppe umgesetzt.

Eingesetzte Medien

Für das Projekt konnten zwei vorhandene Windows-Laptops (einmal JaS, einmal Schule) mit der Software Audacity genutzt werden, außerdem ein Audio-Recorder, Mikrofon und Kopfhörer, die für ein früheres Videoprojekt angeschafft wurden. Über den JaS-Etat konnte noch ein Kondensatormikrofon mit Aufhängung, Monitorboxen und ein weiteres Aufnahmegerät gekauft werden.

Herausforderungen und/oder Punktlandungen

Zunächst wurde das Projekt offen an der Schule per Ausschreibung in der AG-Übersicht zum Schuljahresbeginn ausgeschrieben, woraufhin sich nur ein Schüler dafür interessierte. Daraufhin wurden einzelne Schüler der Zielgruppe JaS konkret angesprochen, wonach sogar noch „Absagen“ erteilt werden mussten, da sich noch viel mehr Interessierte fanden.

Die wöchentliche Terminvereinbarung verlangsamte die Projektumsetzung, da immer wieder Terminverschiebungen aufgrund von Erkrankungen (auch Corona), Quarantäne, anderer außerschulischer Termine stattfinden mussten.

Die Zusammenarbeit mit dem einzelnen Zweier-Team war sehr wichtig, da im Bereich Podcast doch sehr viel Wert auf dem Bereich „Sprache“ liegt und einiges geplant und formuliert werden musste. Der ständige Austausch, Nachfragen, Internetrecherche halfen hier ungemein.

Die Anschaffung der Technik war für die Schüler eine tolle Motivation in der Umsetzung, da sie bisher nicht mit Aufnahmegerät und Mikrofon „unterwegs“ waren und hier ein viel professionelleres Auftreten hatten.

Links und Material

https://www.audacity.de/ (Audioschnitt)

https://www.thomann.de/de/tascam_dr_05x.htm (Audiorecorder Tascam DR-05X)

https://vsfrankenwald.de/ (Schulhomepage mit Infos zu JaS)

Autor*in: Daniel Trzcielinski, Dipl. Sozialpädagoge (FH), Diakonie Hochfranken - Jugendsozialarbeit an der MS Frankenwald Naila

Medien_Weiter_Bildung #jugendsozialarbeit #schule 2022

Blended-Learning-Kurs zu Medienpädagogik und Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS) für pädagogische Fachkräfte aus den Bereichen JaS und Schulsozialarbeit aller Schularten in Bayern.

Logo der Medien_Weiter_Bildung #jugendsozialarbeit #schule

Selfies machen, im Netz surfen, Games spielen, Infos suchen, Messenger nutzen – im Alltag, aber auch in der Schule gehören digitale Medien untrennbar zum Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen dazu. Digitalisierungsprozesse durchdringen alle Lebensbereiche und zählen damit zu den Querschnittsthemen der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS). Wie können medienpädagogische Ansätze im Bereich JaS bzw. Schulsozialarbeit integriert werden? Darum geht es bei der Medien_Weiter_Bildung #jugendsozialarbeit #schule.

Mithilfe von Methoden handlungsorientierter Medienpädagogik werden Ansätze aufgezeigt, mit der eigenen Zielgruppe über Medien ins Gespräch zu kommen und ihre Medienkompetenz zu stärken. Ob aktive Medienprojekte in Schulklassen, digitale Beratungskonzepte oder Elternveranstaltungen zur Medienerziehung in der Familie – für pädagogische Fachkräfte bieten sich vielfältige Szenarien für medienpädagogische Angebote. Der Kurs nimmt dabei Kinder und Jugendliche von der 3. bis zur 12. Jahrgangsstufe in den Fokus.

Im Kurs werden Fragen thematisiert wie:

Der Fokus des Kurses liegt in der Entwicklung und Durchführung eines eigenen Medienpraxisprojekts im Arbeitsumfeld der Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)/der Schulsozialarbeit. Gegebenenfalls damit verbunden ist die Auseinandersetzung mit den medienpädagogischen Rahmenbedingungen an der eigenen Schule. Der Weiterbildungskurs orientiert sich am JaS-Konzept, steht aber allen pädagogischen Fachkräften aus der Schulsozialarbeit an allen Schularten in Bayern offen.

Zeitraum: März 2022 bis November 2022

Kursablauf: Blended-Learning-Kurs, bestehend aus Präsenz- und Onlinephasen.

Präsenztage:

Ort: Medienzentrum München des JFF, Rupprechtstraße 29, München

Online-Phasen: Selbst- und Gruppenlernen (Multimediale Lerninhalte, Online-Seminare, etc.), individuelles E-Coaching

Online-(Zeit)Aufwand: Ca. acht Stunden im Monat und Bereitschaft zum eigenständigen Arbeiten

Durchführung Praxisprojekt: Juni 2022 bis November 2022

Technische Voraussetzungen: Laptop, PC oder Tablet, stabile Internetverbindung, Kopfhörer mit Mikrofon/Headset

Kursgebühr: Kostenfrei

Zertifikat: Bei erfolgreich abgeschlossener Kursteilnahme

Kursleitung: Laura Michalowski und Sina Stecher (JFF) – info@medien-weiter-bildung.de

Anzahl Teilnehmer*innen: Bis zu 15 Personen

Anmeldeschluss: (25. Februar 2022) verlängert bis 2.3.2022

Die Teilnahme an den Präsenzterminen ist verpflichtend. Falls Sie an einem Tag nicht teilnehmen können, geben Sie diesen bitte bei Ihrer Anmeldung an.

Wenn Sie Fragen haben oder Unterstützungsbedarf haben (z.B. im Hinblick auf Barrierefreiheit oder bestimmtes Essen), zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren.

Online-Seminar „Medienhandeln von Jugendlichen“

Online-Seminar am Donnerstag, den 28. April 2022, von 11:00 bis 12:30 Uhr.

Wie nutzen Jugendliche Medien? Was sind Herausforderungen und Chancen? Welche Medientrends sind gerade angesagt?

Portrait: Tina Drechsel lächelt in die Kamera.

Wenn es um die aktuellen Medientrends und die Mediennutzung Jugendlicher geht, ergeben sich viele Fragestellungen. Tina Drechsel führte in das Medienhandeln Jugendlicher ein, zeigte Risikobereiche sowie Handlungsoptionen auf und gab den Teilnehmenden Beispiele für medienpädagogische Angebote, Materialien und Methoden zur Mediennutzung von Jugendlichen an die Hand.

Tina Drechsel ist medienpädagogische Referentin in der Abteilung Praxis am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis.


Aufzeichnung des Online-Seminars

Sie erreichen die Aufzeichnung des Online-Seminars über folgenden Link:

https://bbb.minervis.com/playback/presentation/2.3/5ebfc740576bad6e619da2a3481e7172835e313a-1651134608853

Weiterführende Materialien

Hier finden Sie die Präsentation von Tina Drechsel zum Download:

DOKU_2022-04 28_Praesentation_MedienhandelnJugendlicher Herunterladen

Online-Seminar „Medienhandeln von Kindern“

Online-Seminar am Donnerstag, den 31. März 2022, von 10:00 bis 11:30 Uhr.

Wie nutzen Kinder Medien? Was sind Herausforderungen und Chancen? Welche Medientrends sind gerade angesagt? In unserem kostenfreien Online-Seminar führten Frank Findeiß und David Morin in das Medienhandeln von Kindern ein und beschäftigten sich u. a. mit folgenden Themen:

Frank Findeiß ist Medienpädagoge am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis und Medienkompetenzcoach in der Kampagne „Startchance. Kita digital“. Er leitete zwölf Jahre lang die Medienwerkstatt im Jugendkulturzentrum Aschaffenburg und begleitet seit vielen Jahren Medienprojekte mit Kindern, Jugendlichen und Schulklassen, seit zwei Jahren auch Horte innerhalb des Modellversuchs „Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken“.

Portrait: David Morin grinst in die Kamera.

David Morin ist seit 2021 medienpädagogischer Mitarbeiter und Referent am JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis. Er begleitet als Mediencoach den Modellversuch „Medienkompetenz in der Frühpädagogik stärken“. Zu seinen Schwerpunkten gehören unter anderem die kreative Arbeit mit digitalen Medien, frühkindliche Medienbildung, Qualifizierung von pädagogischen Fachkräften sowie Fortbildungen für Multiplikator*innen.


Aufzeichnung des Online-Seminars

Sie erreichen die Aufzeichnung des Online-Seminars über folgenden Link:

https://bbb.minervis.com/playback/presentation/2.3/5ebfc740576bad6e619da2a3481e7172835e313a-1648712018889

Weiterführende Materialien

Hier finden Sie das Material zum Online-Seminar von Frank Findeiß und David Morin zum Download:

Online Seminar „Mobbing und Cyber-Mobbing – Gründe, Formen, Wirkungen“

Montag, 21.03.2022, von 11:00 bis 12:30 Uhr

Soziale Medien werden genutzt, um das Bedürfnis nach Zugehörigkeit und Anerkennung zu befriedigen. Kinder und Jugendliche organisieren darüber ihren Alltag, verabreden sich, tauschen sich aus, schließen und pflegen Freundschaften. Allerdings können diese Medien auch genutzt werden, um andere auszugrenzen und zu beleidigen. Cyber-Mobbing als eine besondere Form des Mobbings ist in der Freizeit aber auch im Schulalltag anzutreffen und kann weitreichende Folgen für das betroffene Kind oder den betroffenen Jugendlichen haben.

Dr. Karin Knop widmet sich den Gründen, Formen und Wirkungen von Mobbing und Cyber-Mobbing. Im Seminar werden die folgenden Fragen beantwortet: Was unterscheidet einen Streit oder Konflikt von Mobbing? Wie häufig kommt Mobbing und Cyber-Mobbing vor? Was motiviert Mobber*innen sich in dieser Form anderen gegenüber zu verhalten? Welche Formen des Mobbings- und Cybermobbings gibt es? Welche Auswirkungen hat (Cyber-)Mobbing auf die Opfer? Abschließend wird ein erster kurzer Ausblick zu präventiven und lösungsorientierten Handlungsstrategien und Ansätzen gegeben.

Dr. Karin Knop ist freie Medienforscherin und Medienpädagogin und seit 2011 Redaktionsmitglied bei der MERZ (Zeitschrift für Medienpädagogik)

„Ich bin Diplom Erziehungswissenschaftlerin, Medien- und Kommunikationswissenschaftlerin und Medienpädagogin. Mehr als zwanzig Jahre habe ich an verschiedenen Universitäten Studierende der Medien- und Kommunikationswissenschaft unterrichtet und zu Medienthemen geforscht. Mein Wissen habe ich auch an Multiplikator*innen wie Lehrkräfte weitergegeben. Sowohl die Potentiale der Mediennutzung als auch die riskanten Mediennutzungsweisen standen schon immer Zentrum meines Interesses. Mich faszinieren dabei immer alle Seiten eines Phänomens. Insbesondere möchte ich aber auch immer herausfinden, welche Potentiale in der konkreten Medienkompetenzförderung liegen und wie man Mediennutzende darin unterstützen kann, den riskanten Medienphänomenen kompetent zu begegnen.“

Dr. Karin Knop

Aufzeichnung des Online-Seminars

Sie erreichen die Aufzeichnung des Online-Seminars über folgenden Link:

https://bbb.minervis.com/playback/presentation/2.3/5ebfc740576bad6e619da2a3481e7172835e313a-1647854815892

Weiterführende Materialien

Hier finden Sie die Link- und Literaturliste von Dr. Karin Knop zum Download:

Literaturliste-Linkliste_KarinKnop_Mobbing-und-Cyber-Mobbing_Gruende-Formen-WirkungenHerunterladen

Online-Seminar „Medien sind für alle da – Methoden der gendersensiblen Medienarbeit“

Online-Seminar am Mittwoch, den 16. Februar 2022, von 11:00 bis 12:30 Uhr.

Jungs mögen Videospiele, Mädchen machen Instagram? Ganz so einfach ist es nicht, aber geschlechtliche Stereotype halten sich auch in der Medienarbeit hartnäckig.

Ziel dieses Workshops ist es, Methoden der gendersensiblen Medienarbeit zu besprechen und auf die eigene Praxis anzuwenden, um allen Adressat*innen die vielfältigen Werkzeuge der Mediennutzung und -gestaltung an die Hand zu geben.

Mina Mittertrainer ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Hochschule Landshut. Sie arbeitet im Projekt FRIDA (Frauen in der Kommunalpolitik) im Rahmen des Bayerischen Forschungsverbundes „ForDemocracy“. Sie unterstützte die Medien_Weiter_Bildung #gender in den beiden Kursjahrgängen 2019 und 2020.

Portrait: Mina Mittertrainer lächelt in die Kamera.

E-Coaching zur Gestaltung von Online-Formaten | 2022

In unseren E-Coachings wollen wir die Basiskenntnisse zu verschiedenen Themen rund um die Gestaltung von Online-Formaten vermitteln und den Teilnehmenden einen Raum zum gemeinsamen Ausprobieren ermöglichen.

Die E-Coachings bestehen aus jeweils zwei dreistündigen Modulen, die aufeinander aufbauen, interaktiv gestaltet sind und bei denen das praktische Ausprobieren im Vordergrund steht. Sie werden im zweimonatigen Rhythmus angeboten.

Die Termine und Themen werden hier auf dem Blog der Medien_Weiter_Bildung kommuniziert. Bitte beachten Sie, dass sich dieses Angebot bevorzugt an Fachkräfte aus Bayern richtet. Die Teilnahme ist kostenfrei.

TermineThemen
(Status)
1.- Technikcheck: 11.04.2022, 10:00-10:30 Uhr
- Modul 1: 25.04.2022, 10:00-13:00 Uhr
- Modul 2: 02.05.2022, 10:00-13:00 Uhr
"Alles digital" –
Online-Formate gestalten
(Jetzt anmelden)

Termine der E-Coachings 2022, Stand 28.03.2022, Änderungen vorbehalten

"Alles digital" – Online-Formate gestalten

In diesem E-Coaching setzen sich die Teilnehmer*innen im ersten Teil mit Basiskenntnissen zur Gestaltung von Online-Formaten auseinander. Im zweiten Teil entwickeln und erproben sie eigene Methoden für ihre jeweiligen Zielgruppen (Kinder, Jugendliche oder Erwachsene).

Modul 1 – Basiskenntnisse

  • Miteinander in Online-Formaten und -Seminaren
  • Kommunikation und Interaktion
  • Didaktische Gestaltung
  • Moderation
  • Umgang mit digitalen Tools

Modul 2 – Erprobung einer Online-Methode

  • Vorbereitung einer 10- bis 15-minütigen Online-Methode durch die TN (verschiedene digitale Tools und Methoden, z.B. Energizer, Vorstellungsrunde, Pinnwand, Gruppendiskussion, Umfrage, Whiteboard, Gruppenarbeit) zwischen Modul 1 und Modul 2
  • Selbstständige Anleitung und Moderation der Methode
  • Feedback von TN und Kursleitung
  • Gemeinsame Weiterentwicklung der Online-Methoden

Technische Voraussetzungen

Für die Weiterbildung wird das DSGVO-konforme Videokonferenztool „Big Blue Button“ genutzt. Hierfür wird etwa eine Woche im Voraus ein Technikcheck angeboten, um Endgeräte, Headsets und Webcams vorab einzurichten und auszuprobieren.

Bitte beachten Sie, dass sich dieses Angebot bevorzugt an Fachkräfte aus Bayern richtet. Die Teilnahme ist kostenfrei.

(Hinweis: E-Coachings können nur stattfinden, wenn mindestens fünf Anmeldungen aus Bayern vorliegen. Maximal sind sie auf acht Teilnehmende ausgerichtet.)