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Information zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen

Wie nutzen Kinder und Jugendliche Medien? Zu den vielfältigen medialen Interessens- und Themengebieten im Alltag von jungen Menschen können folgende Studien einen Überblick bieten.

MoFam – Mobile Medien in der Familie

Das Projekt MoFam des JFF – Institut für Medienpädagogik beschäftigt sich mit mobilen Medien im Familienalltag. In Studien wird die Rolle von Medien im familiären und Tagesbetreuungs-Kontext dargestellt. Die Ergebnisse gliedern sich in mehrere Teilstudien, die unterschiedliche Themenbereiche in den Fokus rücken.

Eine junge Frau, ein Baby und ein Kleinkind sitzen gemeinsam auf einem Sofa und betrachten etwas.
In immer mehr Bereichen des Familienalltags spielen Medien eine Rolle.
Bild: jff.de

FLIMMO – Fernsehen mit Kinderaugen

FLIMMO ist ein Projekt des Vereins Programmberatung für Eltern e.V. und wird von JFF – Institut für Medienpädagogik durchgeführt. Der Fokus liegt auf konkreter Orientierungshilfe für Eltern und Erziehende bei der Medienerziehung von Kindern, unter anderem bei der Auswahl von Sendungen im Fernsehen und im Netz. Halbjährlich führt FLIMMO eine Kinderbefragung unter den Drei- bis 13-Jährigen durch, um das Fernseherleben der Mädchen und Jungen und ihre Einschätzung zu einzelnen Sendungen, Sendungsarten oder neuen Angeboten zu erfassen. Die Ergebnisse sind nach unterschiedlichen Themen aufgegliedert.

Ein Plakat von Flimmo. Darauf steht: Was guckst du so?
FLIMMO-Kinderbefragung über Fernseherleben von Mädchen und Jungen
Bild: jff.de

MPFS – Studien zur Mediennutzung

Der medienpädagogische Forschungsverbund Südwest (MPFS) erhebt unabhängige Basisstudien zur Mediennutzung und dem Medienumgang von Kindern und Jugendlichen. Die Studien gliedern sich nach Altersgruppen und befassen sich unter anderem mit geschlechtsspezifischen Unterschieden im Nutzungsverhalten. Die Studien werden etwa jährlich durchgeführt und zeigen so auch Veränderungen und Trends in der Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen über Jahre hinweg.

Titelblatt von 4 Studien (JIM - Jugendliche; KIM - Kinder; miniKIM - Kleinkinder und FIM - Familien) und veranschaulicht so, dass der medienpädagogische Forschungsverbund Südwest  die Mediennutzung verschiedener Altersgruppen untersucht hat.
Die Studien betrachten die Mediennutzung verschiedener Altersgruppen im Detail.
Bild: mpfs.de

Kinder-Medien-Studie

Auf Kinder zwischen vier und 13 Jahren konzentriert sich die Kinder-Medien-Studie (KMS), präsentiert von sechs Verlagshäusern. Der Fokus der Studie liegt auf Kinder-Zeitschriften und -magazinen, es werden aber auch weitere Offline- sowie Online-Medien näher betrachtet und im Hinblick auf geschlechtsspezifische Unterschiede dargestellt.

ACT ON! aktiv + selbstbestimmt ONLINE

ACT ON! aktiv + selbstbestimmt online ist ein medienpädagogisches Forschungs- und Praxisprojekt des JFF- Institut für Medienpädagogik, das sich mit dem aktuellen Online-Handeln und den Perspektiven von Zehn- bis 14-jährigen Heranwachsenden bezüglich ihrer Onlinewelt  beschäftigt. Die Monitoring-Studie des Projektes befasst sich mit den Perspektiven von Zehn- bis 14-Jährigen auf aktuelle Medienphänomene, ihrer Nutzung von Online-Angebote sowie ihrer Einschätzung, ihrem Umgang und ihrem Unterstützungsbedürfnis bezüglich Online-Risiken. Die Befragung wird jährlich durchgeführt und die Ergebnisse werden in Form von Short Reports veröffentlicht.

Werbung für das Projekt ACT ON! Links: Hände die Tablets oder Smartphones ins Bild halten. Rechts steht groß: Act on! geschrieben.
Die Risiken und Unterstützung der Heranwachsenden beim Nutzen von Online-Angeboten
Bild: jff.de

ARD/ZDF-Onlinestudie

Die ARD und das ZDF führen regelmäßig gemeinsam eine Onlinestudie durch, in der die Internetnutzung von Jugendlichen ab 14 Jahren sowie von Erwachsenen erfasst wird. Dabei geht es speziell um internetbezogene Themen, die sich in dieser Studie in Text/Kommunikation, Video und Audio gliedern.