Medienkompetenz

Der Begriff „Medienkompetenz“ wurde maßgeblich von dem deutschen Medienwissenschaftler Dieter Baacke geprägt. Nach seinen Vorstellungen besitzt dieser Begriff vier Dimensionen: Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung und Mediengestaltung. Durch Förderung der Medienkompetenz in all diesen vier Dimensionen sollen nicht nur Mündigkeit, Partizipation und Emanzipation gefördert werden, sondern auch das generelle Verständnis von gesellschaftlichen Prozessen. Umgangssprachlich wird demgegenüber unter Medienkompetenz oft lediglich der Grad an individuellen, medientechnischen Fertigkeiten verstanden. Deswegen, und um das Prozesshafte von Lernprozessen im Zusammenhang mit dem Erwerb von Wissen über Medien und mittels Medien zu betonen, gibt es Bemühungen den Begriff „Medienkompetenz“ durch „Medienbildung“ zu ersetzen.

Weiterführende Links:

Die vier Dimensionen der Medienkompetenz nach Dieter Baacke werden hier ausführlich erklärt: https://www.dieter-baacke-preis.de/dieter-baacke-preis/was-ist-medienkompetenz/

Eine praktische Anwendung der vier Medienkompetenz-Dimensionen auf ein geschlechtsbezogenes Medienprojekt haben wir beim Präsenztreffen in Form einer Mindmap vorgenommen.

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