Homophobie

Homophobie ist keine individuelle, psychische Angststörung, sondern ein Vorurteil und eine sozial geprägte Einstellung. Homophobes oder transphobes Verhalten diskriminiert Menschen aufgrund von Rollenstereotypen. Konkret wird dabei alles, was nicht dem konventionellen Rollenbild von Mann und Frau entspricht, abgelehnt und abgewertet. Diese Abwertung kann über negative, verbale Äußerungen bis hin zu körperlichen Attacken reichen. Kinder, und vor allem Jugendliche, sind von homophoben Vorurteilen und Attacken häufig besonders stark betroffen, da sie sich generell in einer Orientierungsphase befinden. Daher ist es pädagogisch ausgesprochen wichtig, Werte wie Toleranz und den respektvollen Umgang miteinander zu vermitteln. In der Sozialwissenschaft und Psychologie wird oft ein Zusammenhang zwischen geringem Selbstwertgefühl und homophoben Einstellungen vermutet.

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