Entdramatisierung

In der Pädagogik werden aktuell unterschiedliche Strategien (Dramatisierung – Entdramatisierung – Nicht-Dramatisierung) entwickelt, um auf geschlechtsbezogene Diskriminierungen zu reagieren. Im Kern zielen all diese Maßnahmen darauf ab, individuelle Vielfalt zu fördern und strukturell bedingte Diskriminierungen abzubauen.

Entdramatisierung

Da nicht alle Diskriminierungen in einer Gesellschaft auf Genderaspekte zurückzuführen sind und sich das klassische, sehr enge Genderkonzept auf die Dualität von Mann und Frau beschränkt, ist es sinnvoll, einerseits weitere diskriminierende Faktoren (Ethnie, Religion, formale Bildung etc.) in Gesellschaften herauszuarbeiten und andererseits, den Genderbegriff (LGBTQ+) weiter zu fassen, um alle Aspekte menschlicher Geschlechterbezogenheit und Orientierung zu berücksichtigen. 

Unter folgendem Link wird der Begriff der Entdramatisierung anhand eines genderbezogenen Medienpraxisprojekts, das dieses wechselseitige Verhalten zum Thema macht, genauer erklärt.


« Zurück zum Glossar
Kategorie: