Animationsfilm

Die Magie des Films, des bewegten Bildes auf einer Leinwand, einem Monitor oder einem Display, beruht auf dem Prinzip der Einzelbildaufnahme. Werden diese einzelnen Aufnahmen anschließend mit 24 oder mehr Bildern pro Sekunde hintereinander abgespielt, wird dies vom Menschen als flüssiges Bewegtbild wahrgenommen. Das heißt, die einzelnen Aufnahmen sind dann als solche kaum mehr erkennbar. Der Animationsfilm macht sich dieses Phänomen zu eigen und erzeugt durch gezeichnete, computeranimierte oder einzelne Bilder von Dingen, wie etwa einer Puppe oder einer Figur aus Knete, die Illusion bewegter Bilder. Die oft verwendete Bezeichnung Zeichentrickfilm ist eine ältere, aber populäre Unterkategorie des Animationsfilms, bei der die einzelnen Bewegungsphasen noch „händisch“ auf Papier oder einer durchsichtigen Folie gezeichnet wurden. 

Bei der Vorbereitung eines Animationsfilms wird meist versucht, den Bewegungsablauf möglichst realistisch nachzuempfinden, d.h. die Bewegung wird in einzelne Phasen unterteilt und dann jeweils aufgenommen. Bei aktuellen Animationsfilmen, die im Kino gezeigt werden, kommen überwiegend computergenerierte Bilder zum Einsatz. Im pädagogischen Bereich wird dagegen oft mit Legetricks, Schiebetricks oder Knetanimationen gearbeitet. Vor allem für Tablets gibt es ein breites Angebot an Software und Apps für die Produktion von Animationsfilmen, die sich bestens für den pädagogischen Einsatz eignen.

Weiterführender Link: https://webhelm.de/trickfilm/

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