Allgemein, Gender, Genderpädagogik, Kurs, Medien, Medienpädagogik, Modul 3

Gender, Sexualität & Social Media

Jugendliche kommen in sozialen Medien ständig mit Geschlechterrollen in Berührung. Ob auf Instagram oder YouTube, Geschlecht und Sexualität spielen überall eine Rolle. Influencer*innen präsentieren sich als Modeexpert*innen oder Computerprofis und sind damit – bewusst oder unbewusst – ein Beispiel und Vorbild für die Jugendlichen. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Pädagog*innen diese Themen aufgreifen und ansprechen.

Wie das gelingen kann, haben Expert*innen aus der Jugendarbeit im Rahmen der Jahresauftakttagung Medienpädagogik 2019 “Medien Macht Gender” des JFF und BJR gezeigt. Die Ergebnisse werden in folgenden Videos präsentiert.

Doing Gender – Wie spricht man über Sexualität?

Der Bedarf Jugendlicher, über Sexualität zu sprechen, ist groß. Oftmals ist der pädagogische kontext der erste geschützte Rahmen, innerhalb dessen sie frei darüber sprechen können.

Michael Kröger von der Aktion Jugendschutz beschreibt in folgendem Video vielfältige Möglichkeiten, mit Jugendlichen über das komplexe Thema Sexualität zu diskutieren und ihre Alltagssituationen miteinzubeziehen.

Selbstdarstellung und sexualisierte Bilder

Soziale Medien wie TikTok, Instagram oder YouTube bieten eine Plattform für die Darstellung von Geschlechterstereotypen und schaffen zugleich Raum für die Inszenierung neuer Geschlechterrollen.

Tina Drechsel und Andreas Oberlinner vom JFF – institut für Medienpädagogik erklären, wie und warum Pädagog*innen sich selbst in solchen Medien bewegen sollten, um in der Jugendarbeit entsprechend mit diesen Themen arbeiten zu können.


Die Jahresauftakttagung ist eine Veranstaltung des JFF – Institut für Medienpädagogik und des Bayerischen Jugendrings (BJR) in Kooperation mit der Aktion Jugendschutz Landesarbeitsstelle Bayern e.V. (AJ).

Weitere Informationen zur Jahresauftakttagung Medienpädagogik finden sie hier.