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Bin ich schön? Aktive Medienarbeit zu (historischen) Schönheitsbildern

Bin ich schön? Was bedeutet überhaupt Schönheit? Wie gefalle ich mir, wie gefalle ich anderen? Das äußere Erscheinungsbild spielt für viele Heranwachsende eine große Rolle – sowohl für das Selbstbild als auch für die Interaktion mit Peers.

Genau wie Geschlechterbilder haben sich auch Schönheitsbilder im Laufe der Geschichte immer wieder gewandelt. Eine Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Schönheitsidealen kann als Ausgangspunkt dienen, über Einstellungen zum Thema Schönheit ins Gespräch zu kommen und sie gemeinsam zu reflektieren.

Wie Projekte zum Thema (historische) Schönheitsbilder gestaltet werden können und was dabei zu beachten ist, veranschaulichen die folgenden Projektbeschreibungen.

Projekt „Schön?!“

Im Projekt „Schön?!“ produzierten Jugendliche Fotos, Video- und Audioclips zum Thema Schönheitsideale. Eine ausführliche Projektbeschreibung findet sich auf dem Medienpädagogik Praxis Blog.

Projekt „WIR SIND DIE SCHÖNSTEN!“

Mit aktuellen Schönheitsklischees setzten sich im Generationenprojekt „WIR SIND DIE SCHÖNSTEN!“ sechs Teilnehmerinnen im Alter zwischen 60 und 70 Jahren und drei im Alter zwischen 15 und 18 Jahren auseinander. Ausgangspunkt war eine Ausstellung im Museum Villa Stuck, entstanden sind bildhafte Aussagen zum Thema Schönheit in Form von unterschiedlichen Fotoarbeiten.

Projekt „100 Jahre Frau“

Im Rahmen eines Mädchenprojekts der Jugendfreizeitstätte „Planet O“ in Oberschleißheim beschäftigten sich Mädchen im Grundschulalter mit der Veränderung des Frauenbilds im Laufe der Zeit. Ein Fokus wurde auf das Thema Mode gesetzt. Bei einem Fotoshooting per Green Screen-Technik verkörperten die Teilnehmerinnen Frauenbilder aus verschiedenen Epochen. Im Jahresbericht auf Seite 26 ist die Projektbeschreibung veröffentlicht.