Online-Seminar "Medienpädagogische Elternarbeit"

Natascha Könches lächelt in die Kamera
Bild: Natascha Könches

Online-Seminar am Donnerstag, 14.07.22 um 11 Uhr zum Thema: "Exzessiv oder ganz normal? Kindliche Mediennutzung im Check"

Die Mediennutzung von Kindern zwischen 9 und 12 Jahren bereitet vielen Erwachsenen Kopfschütteln oder Sorgen. Ab wann? Wie lange? Und wann sollte man einschreiten?

In diesem Online-Seminar lernten pädagogische Fachkräfte und Interessierte konkrete Tipps und Methoden kennen, um Eltern bei diesen Fragestellungen kompetent beraten und unterstützen zu können.  

Natascha Könches (M. A. Kinder- und Jugendmedien) ist freie Medienpädagogin und arbeitet mit Kindern, Jugendlichen, Lehrkräften und pädagogischen Fachkräften. Mit ihrer Kollegin Kim Beck betreibt sie den Podcast „Medially – der Medienkompetenzpodcast“.

Aufzeichnung

Sie erreichen die Aufzeichnung des Online-Seminars über folgenden Link:

https://bbb.minervis.com/playback/presentation/2.3/5ebfc740576bad6e619da2a3481e7172835e313a-1657787239179

Online-Seminar „Bewegte Bilder: Chancen und Risiken“

Nach wie vor sind Bewegtbildinhalte für ältere Kinder ein wichtiger Teil ihrer Lebenswelt. Mit zunehmendem Alter entwickeln sich individueller Geschmack und eigene Vorlieben: Die einen interessieren sich für Science-Fiction, andere für bestimmte Musikstile oder Mode. Auch die Ausspielwege der Bewegtbildinhalte sind vielfältig: Von Streaming-Plattformen über Social Media bis hin zu „traditionellen“ Instanzen wie Kino oder TV werden genutzt.

Auf der Suche nach Orientierung spielt auch Social Media eine große Rolle: Influencer*innen auf YouTube, TikTok oder Instagram sind für viele Mädchen und Jungen wichtig, für manche sind sie Vorbilder und Meinungsmacher.

Im kostenfreien Online-Seminar am Mittwoch, den 13. Juli 2022, von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr gab Michael Gurt im ersten Teil der Veranstaltung einen Impulsvortrag zu folgenden Themenbereichen:

In Kleingruppen wurden im zweiten Teil der Veranstaltung wichtige Aspekte des Themas vertieft. In Break-Out-Sessions wurden unterschiedliche Arbeitsaufträge bearbeitet und anschließend im Plenum diskutiert.  

Michael Gurt lächelt in die Kamera

Michael Gurt, Jahrgang 1970, hat von 1997 bis 2000 ein Magisterstudium mit dem Hauptfach Medienpädagogik und den Nebenfächern Neuere Deutsche Literaturwissenschaft und Psychologie absolviert. Seit Januar 2001 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am JFF – Institut für Medienpädagogik. Als verantwortlicher Redakteur und Projektleiter von FLIMMO, dem Elternratgeber für TV, Streaming und YouTube, beschäftigt er sich hauptsächlich mit der pädagogischen Beurteilung von Bewegtbildinhalten. Seine Arbeitsschwerpunkte am JFF liegen in den Bereichen Materialentwicklung, medienpädagogische Beratung und Wissenstransfer. Neben diversen Jurytätigkeiten beim Bayrischen Jugendfilmfestival seit 2006 ist er seit 2018 Jurymitglied für den Fernsehpreis des Grimme-Instituts in der Kategorie „Kinder & Jugend“.

Aufzeichnung

Hier geht's zur Aufzeichnung des Online-Seminars:

https://bbb.minervis.com/playback/presentation/2.3/5ebfc740576bad6e619da2a3481e7172835e313a-1657701077784

Weiterführende Materialien

Die Präsentation von Michael Gurt finden Sie zeitnah hier zum Download.

Online-Seminar „Hass und Hetze im Internet – Das Gefahrenpotenzial humoristischer Hate Speech“

Die Lebenswelt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist stärker denn je durch Online-Medien geprägt. Insbesondere Soziale Medien sind aus ihrem Alltag nicht mehr wegzudenken, haben aber auch Schattenseiten: Scheinbar entwickelte sich in den letzten Jahren ein Diskursklima, in dem kommunikative Angriffe, Hass und Hetze gegen gesellschaftlich Gruppen (z. B. basierend auf dem Geschlecht, der sexuellen Orientierung oder der Religionszugehörigkeit) zur Norm zählen. Oftmals sind hasserfüllte Anschauungen jedoch nicht auf den ersten Blick erkennbar, sondern tarnen sich hinter humoristischen Formulierungen, Darstellungen und Memes. Besonders dann besteht die Gefahr, dass diese als weniger schlimm und "einfach nur als Spaß" wahrgenommen und normalisiert werden.

Im kostenfreien Online-Seminar am Dienstag, den 04.10.2022, von 11:00 bis 12:30 Uhr wurden in einem interaktiven Setting Fragestellungen rund um das Thema humoristische Hate Speech, deren Aussehen, Vorkommen und Gefahren erarbeitet und beantwortet. Als Teil des Seminars wurden schließlich Methoden diskutiert, um den richtigen Umgang mit (humoristischer) Hate Speech zu finden und passend zu reagieren.

Inhalte:

Ursula Schmid lächelt in die Kamera

Ursula Kristin Schmid ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der LMU München. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der digitalen Medienwirkungsforschung mit Fokus auf die Wahrnehmung und Wirkung von Hate Speech sowie deren Vorkommen und der Evaluierung möglicher Gegenmaßnahmen. In Ihrem Dissertationsprojekt untersucht sie die Wahrnehmung, Wirkung und Verarbeitung humoristisch gestalteter Hate Speech.

Aufzeichnung

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Weiterführende Materialien

Hier finden Sie das Material zum Online-Seminar zum Download:

Online-Seminar „Grundlagen Coding und Einsatz von Scratch für die medienpädagogische Arbeit“

„Fahre zwei Schritte nach vorn, drehe dich um 90 Grad nach links und dann immer geradeaus…“ Um ein Ziel erreichen zu können, bedarf es einer logischen Abfolge von einfachen Anweisungen. Und was hat das mit Programmieren zu tun? Sehr viel! Computer und Roboter funktionieren nicht anders: Sie erhalten ihre Befehle und „wissen“ genau, was sie zu tun haben. Spielerisch lernen Kinder ab dem Vorschulalter dieses Prinzip kennen, mit Hilfe von lustigen Robotern und Lern-Apps. Mit logischem und räumlichem Denken erreichen sie ihr Ziel und trainieren nebenbei ihre Auffassungsgabe und Problemlösefähigkeit, sowie den positiven Umgang mit Fehlversuchen.

Im Online-Seminar am Montag, den 26.09.2022, von 11:00 bis 12:30 Uhr gab Manuel Rauschenbach einen Einblick in die Möglichkeiten zum Einsatz von Coding-Projekten in der medienpädagogischen Arbeit ab dem Vorschulalter. Im Anschluss probierten sich die Teilnehmenden selbst mit praktischen Übungen in der Entwicklungsumgebung Scratch aus.

Manuel Rauschenbach ist gelernter technischer Informatiker und arbeitet seit mehreren Jahren als freier Dozent mit Kindern und jungen Erwachsenen im MINT-Bereich.

Aufzeichnung

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Weiterführende Materialien

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Medienpädagogische Kompetenz

Was ist eigentlich „Medienpädagogische Kompetenz“? Und warum brauchen wir sie? In diesem Erklärvideo finden pädagogische Fachkräfte Antworten darauf und lernen fünf Aspekte der medienpädagogischen Kompetenz kennen. So verstehen sie, wie sie Kinder und Jugendliche dabei begleiten und unterstützen können, Medien souverän und selbstbewusst zu nutzen.

Mehr Infos und Weiterbildungsangebote: https://www.medien-weiter-bildung.de

Produziert von Jana Kreisl (Konzept & Illustration) | http://www.janakreisl.de/ und Maarten de Heer (Storyboard, Animation & Sound).

Ein Erklärvideo der Medien_Weiter_Bildung, einem Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik.

Gefördert durch: Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales