Gendersensible Sprache

Sprache verändert unsere Wahrnehmung. Gendersensible Formulierungen in unserem Alltag tragen zu mehr Toleranz und Diversität in der Gesellschaft bei. Warum gendersensible Sprache wichtig ist und wie man sie am besten verwendet, wird in den folgenden Beiträgen gezeigt.

Warum geschlechtergerechte Sprache sinnvoll ist

Die FUMA - Fachstelle Gender & Diversität NRW hat ein informatives Video zum Thema geschlechtergerechte Sprache veröffentlicht, in dem deren Notwendigkeit sowie Anwendungsbeispiele im täglichen Miteinander aufgezeigt werden. Das Video dauert zweieinhalb Minuten und ist daher auch für Zwischendurch geeignet.

Genderleicht

Wie kann ich beim Sprechen und Schreiben gendergerechte Sprache anwenden? Was muss ich bei der Medienproduktion in Text, Bild und Ton beachten? Und funktioniert das Ganze auch bei Leichter Sprache? Der Journalistinnenbund hat auf seiner Plattform genderleicht in einem Infoangebot für Medienschaffende und Interessierte Tipps und Handwerkszeug rund um das Thema Gendern zusammengetragen.

Geschickt Gendern - Das Genderwörterbuch

In dem von Johanna Usinger ehrenamtlich betriebenen Wörterbuch Geschickt Gendern finden sich zu gängigen Begrüßungsformeln, Bezeichnungen und Floskeln, welche früher nicht gendersensibel verwendet wurden, entsprechende Variationen. So wird beispielsweise aus „Oberarzt“ der geschlechtergerechte Begriff „ärztliche Führungskraft“. Darüber hinaus bietet die Seite Anregungen zur sinnvollen Verwendung verschiedener Formen im Alltag.

"Sichtbar sein"- Musikvideo von Pinkstinks

„Alle Schüler auf die Plätze!“ – fühlen sich Mädchen bei dieser morgendlichen Anrede in der Schule von Lehrkräften angesprochen? In dem von Mädchen produzierten Musikvideo „Sichtbar sein“ setzt die Initiative Pinkstinks ein Zeichen für den Einsatz von gendergerechter Sprache.

Informationsplattformen für Kinder und Jugendliche zum Thema Gender

Im Kinder- und Jugendalter kommen häufig Fragen zur eigenen geschlechtlichen Identität, oder sexuellen Orientierung auf. Eine gute Möglichkeit, sie bei der Auseinandersetzung mit den vielfältigen Fragen zu unterstützen, ist es, ihnen Plattformen an die Hand zu geben, auf denen sie sich selbstständig informieren können. Im Folgenden wird ein Überblick zu genderspezifischen Websites gegeben, die Kinder und Jugendliche nutzen können, um sich zu informieren, zu unterhalten oder auch politisch zu bilden.

Mein Testgelände

Mein Testgelände ist ein Gendermagazin für Jugendliche, das den Jugendlichen ermöglicht, ihre eigenen Meinungen und Einstellungen bezüglich Geschlechterfragen in Form von Texten, Raps, Videos, Slams, Comics oder Songs darzustellen. Nicht nur geschlechtliche Identität und sexuelle Orientierung sondern auch Liebe und Sexualität werden thematisch abgedeckt. Um die Welt möglichst aller Jugendliche zu präsentieren, werden auch kulturelle und religiöse Sichtweisen auf Geschlechterfragen berücksichtigt.

LizzyNet

LizzyNet ist ein Informations-Onlineportal für Mädchen und junge Frauen mit Durchblick. Das Magazin bietet Informationen zu den Themen Körper & Geist, Politik & Umwelt, Kult & Kulturen, Forschung & Bildung und Netz & Multimedia. In LizzyNet wird besonderer Fokus auf Bildungs- und Berufslaufbahnen von Frauen gelegt. Dementsprechend werden Informationen über Berufsbilder von Ausbildungs- und Studienberufen gegeben und Unterstützung bei der Berufswahl und Bewerbung angeboten. In der LizzyNet Community können alle Interessierten Mitglied werden. Damit haben sie die Möglichkeit, mit anderen Mädchen in Kontakt zu kommen und über spannende Themen in Chats und Foren miteinander zu diskutieren.

Ein Kind blickt interessiert in die Kamera. Auf der rechten Seite befinden sich viele kleine, bunte Icons mit verschiedenen Symbolen, wie z.B. einem Auto, einer Kamera, einem Einkaufswagen oder dem @-Zeichen.

Klick-Tipps.net

Klick-Tipps.net ist eine Onlineplattform, die geprüfte und sichere Kinderseiten empfiehlt und verbreitet. Sie wurde 2005 von der Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest und jugendschutz.net gegründet. Ziel ist es, zum einen Kindern im Alter von sechs bis 12 Jahren einen sicheren Surfraum anzubieten, zum anderen Eltern und pädagogische Fachkräfte bei der Auswahl von Kinderseiten und Apps zu unterstützen. Die Themenauswahl ist hier bunt gemischt und vielfältig. Es werden beispielsweise Themen wie Politik und Kinderrechte, Sport und Musik, Wissen und Lernen angeboten. Es können Themen bei der Klick-Tipps-Kinderredaktion eingereicht und Onlineinhalte bewertet werden.